Palästina 2006, 53 Min, DVD, farbig, arabisch-deutsche
Fassung (übersprochen), Regie und Buch: Mohammed Alatar, Produktion:
Palästinensisches Komitee zur Förderung der Landwirtschaft PARC. Erhältlich zu
Fr. 40. –, inkl. Versand, bei ironwall@nahostfrieden.ch.
Palästinenser und Israelis begannen den
Friedensprozess auf Grundlage des Prinzips «Land für Frieden». Der Dokumentarfilm
«The Iron Wall» zeigt, wie israelische Siedlungen und Außenposten – heute weit
verstreut über die ganze Westbank – diese Grundlage zerstören und sich diese
Siedlungspolitik auf alle Bereiche des Alltagslebens der Palästinenser
auswirkt.
Daneben beschäftigt sich der Film
ausführlich mit dem jüngsten Projekt israelischer Siedlungspolitik, der Mauer.
Wenngleich von der israelischen Regierung Sicherheits-Zaun genannt, hat sie
weniger mit Sicherheit zu tun, als vielmehr damit, die Siedlungen und unrechtmäßige
Landnahme als unverrückbare Fakten zu etablieren. Die Auswirkungen einer
solchen Politik erweisen sich als verheerend für das Leben der Palästinenser,
für eine angestrebte Zweistaatenlösung und den gesamten Friedensprozess im
Nahen Osten.

«“Die Eiserne Mauer“ ist die beste Darstellung der Trennmauer, ihres
Verlaufs und ihrer Auswirkungen», meint der ehemalige US-Präsident Jimmy
Carter. «“Die Eiserne Mauer“, dieser prägnantest und aktuellste Dokumentarfilm
über das israelsiche Siedlungsprogramm, sit ein Mnuss für alle, welche die dem
israelisch-palästinensischen Konflikt zh ugrunde liegende Dynamik verstsehen
wollen», schreibt «Green Left Weekly».
Der Film ist für mich das erschütterndste
Dokument über die ausweglose Situation in Palästina; und dabei besteht er aus
nichts anderem als den Fakten, die weltweit bekannt sind. Da der Film im
Fernsehen nicht gezeigt wird (die Begründung von SF war: Der Film sei zu alt),
und nur wenige Kinos den Mut haben, den Film zu programmieren, bleibt als
Letztes die Verbreitung des Films via DVD.