Summertime

abgelegt unter: Jugend, Sexualität

Zwei Mädchen sitzen in der Umkleidekabine eines Schwimmbades: «Weisch, was isch»s Wichtigste im Läbe? – Gäld!», meint die eine, und die andere entgegnet: «Nei, en Ma». Und dann «gigeln» die beiden, verlassen die Kabine und stolzieren mit aufgesetzter Sonnenbrille davon. Der Mann ihrer Träume ist ein gut aussehender Pilot. Die 13-jährige Nadia versucht, ihm mit Hilfe ihrer jüngeren Freundin Sandra auf die Spur zu kommen, bis sie entdeckt, dass ihre eigene Mutter mit ihm ein Verhältnis hat.

summertime.jpg

Der 27-minutige Kurzspielfilm «Summertime» der jungen Anna Luif schuf mit dieser mit trockenem Humor erzählten Geschichte zweier Mädchen ein kleines filmisches Juwel. So leichtfüssig der Film daher kommt, so exakt und umfassend leuchtet er aus, was in der Pubertät auf ein junges Mädchen hereinbricht. – Er wird so zum Gesprächsauslöser, sich privat mit seiner Befindlichkeit auseinander zu setzen oder in der Gruppe darüber zu sprechen.

Artikelaktionen